Millarden-Strafe für Aufzug-Kartell „Im großen Maßstab abgezockt“
Ein weiteres Entscheidungskriterium für spc – wir sind garantiert neutral und unabhängig. Gerne erstellen wir auch Gutachten über bestehende Verträge.
zitiert aus stern.de 22.2.2007„Mit einer beispiellosen Strafe in Höhe von 992,3 Millionen Euro ist die EU-Kommission gegen ein Kartell von Fahrstuhl- und Rolltreppenherstellern vorgegangen.
[…] Märkte auch für die kommenden Jahre verfälscht […]
‚Es ist empörend, dass die Baukosten für Gebäude, einschließlich Krankenhäuser, von diesem Kartell in die Höhe getrieben wurden‘, erklärt Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Das Kartell habe dafür gesorgt, dass jeweils im Voraus bestimmte Mitglieder Aufträge bekamen – andere Kartellmitglieder hätten deshalb völlig überhöhte Angebote gemacht.“
zitiert aus sueddeutsche.de 21.02.2007„Rekordstrafe für Aufzug-Hersteller
[…] Betroffen sind insgesamt 17 Tochter-Unternehmen von ThyssenKrupp, Kone, Otis, Schindler und Mitsubishi, die Aufzüge bauen. In Deutschland sind neben der ThyssenKrupp Aufzüge GmbH und der ThyssenKrupp Fahrzeuge GmbH auch die deutschen Töchter von Kone, Otis und Schindler betroffen.
Kommissionssprecher Jonathan Todd erklärte, die 17 Unternehmen hätten sich gegenseitig Aufträge für den Bau und die Wartung von Aufzügen zugeschanzt und Preisabsprachen getroffen. ‚Die öffentliche Hand und private Immobilienbesitzer wurden im großen Maßstab abgezockt‘, sagte Todd.
‚Dieses Kartell hat die besondere Eigenschaft, dass seine Nachwirkungen noch 20 bis 50 Jahre zu spüren sein werden, weil sich die Absprachen auch auf die Wartung bezogen.‘ In diese Absprachen seien ‚ranghohe Mitglieder des nationalen Managements‘ des jeweiligen Landes einbezogen gewesen, erklärte die EU-Kommission.“